Aus Sicht der CDU macht es wenig Sinn, durch pauschale Kritik die nunmehr eingeschlagenen Bemühungen, eine Lösung bezüglich der Schulbusproblematik in Dämmerwald und Weselerwald zwischen den Kommunen Hamminkeln und Schermbeck sowie den Eltern zu finden, zu erschweren.

„Hier scheint sich eine Lösung abzuzeichnen. Alle drei Parteien befinden sich in Gesprächen. Da macht ein Nachtreten – vor allem wenn es noch sachlich falsch ist – keinen Sinn.“ stellt CDU-Vorsitzender Christian Hötting fest.

Auch die CDU ist der Meinung, dass man von Seiten der Verwaltungen sensibler an das Thema hätte heran gehen können. Aber ausgelöst wurde die Situation dadurch, dass die Stadt Hamminkeln ihre Buslinien neu ausschreibt und von ihrem Recht Gebrauch macht, gewisse Linien nicht mehr einzubeziehen. Das ist Rechtens, aber aus Schermbecker Sicht natürlich äußerst problematisch.

Die Gemeinde Schermbeck kann den finanziellen Anteil den Hamminkeln bisher getragen hat, aufgrund ihres Haushaltssicherungskonzeptes nicht selber tragen. In anderen Bereichen in Schermbeck stand man vor Jahren schon vor demselben Problem und auch hier wurden Lösungen gefunden.

„Die CDU steht zu ihrem Wort sich einvernehmlichen Lösungsvorschlägen der Beteiligten nicht zu verschließen. Gespräche zu führen um Lösungen zu finden sind richtig.“ betonte Hötting erneut und unterstrich, dass man in Schermbeck alles andere als eine kinderfeindliche Politik mache. Auch beim Thema Schulbusverkehr hat sich die CDU eingebracht und um Lösungen bemüht.

„Sich davon zu überzeugen, dazu lade ich Herrn Hecheltjen gerne persönlich ein.“  

 

 

 

Die CDU hat in der vergangenen Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses verwundert zur Kenntnis genommen, dass sich die Grünen gegen die Einführung eines Klimamanagers aussprechen.

Da die Begründung in der Sitzung ausblieb, konnte man über die Gründe nur spekulieren. Die nun nachgereichte Begründung kann jedoch nicht überzeugen. Hier ist von einem Wasserkopf in der Verwaltung die Rede der entstehen würde, wenn man den Klimamanager einstellen würde. Hier verkennen die Grünen zwei Umstände. Zum einen wird der Klimamanager nur für die Förderzeit eingestellt. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Jahren Stellen in zweistelliger Summe in der Verwaltung abgebaut. Die Geschichte vom Wasserkopf sollten die Grünen mal den dort Beschäftigten und dem dortigen Personalrat erzählen. Von da hört man anderes.

Sinn des Klimamanagers ist es u.a., die sich aus dem in Bearbeitung befindlichen Klimaschutzkonzept ergebenden Aufgaben zu erledigen oder anzuschieben. Der Klimamanager ist quasi eine logische und professionelle Folge, wenn man es mit der Umsetzung des Konzeptes ernst meint.

Die Grünen in anderen Kommunen, z.B. Rheinberg, haben damit kein Problem und sind dafür. Warum in Schermbeck nicht? Anscheinend ist es dort für die Politik keine Show-Veranstaltung. Ein Begriff der an sich schon am Ziel vorbei geht.

Neubepflanzungen mit sinnvollen Bäumen – dafür ist auch die CDU, wenn man die Frage beantwortet, wer die Pflege auch gewährleistet, angesichts eines personell ausgebluteten Bauhofes. Beide Fragen gehören definitiv zusammen.

Die CDU hofft, dass die Grünen es mit dem von ihnen mit auf den Weg gebrachten Klimaschutzkonzept auch ernst meinen, so dass über die wahren Gründe für die Ablehnung nun leider weiterspekuliert werden muss.

 

 

 

In der vergangenen Woche traf die CDU drei weitere Personalentscheidungen für die Kommunalwahl. Nach der Aufstellung der Ratskandidaten wurden der Bürgermeisterkandidat, die Landratskandidatin und der Kreistagskandidat aufgestellt.
 
Mike Rexforth Bürgermeisterkandidat der CDU Schermbeck
 
Mit einem eindeutigen Ergebnis wurde der Kämmerer der Gemeinde Schermbeck, Herr Mike Rexforth, zum Bürgermeisterkandidaten der CDU Schermbeck durch die Mitgliederversammlung vom 05.12.2013 gewählt.
 
"Wichtig für mich und Teil meines Selbstverständnisses ist, dass es nicht reicht, hier ein paar gute Ideen zu haben und woanders noch ein paar. Viel wesentlicher ist es, einen Gesamtblick zu entwickeln, ein Ziel zu definieren, ein Leitbild, anhand dessen ich Prioritäten setze und Teilziele ableite. Wo soll Schermbeck im Jahr 2020 stehen? Nur wenn ich das einigermaßen beantworten kann, bin ich auch in der Lage, Gestaltungs- und Arbeitsschwerpunkte zu setzen und diese nach und nach abzutragen." erläuterte Mike Rexforth

Schermbeck braucht weiter einen einsatzstarken Bürgermeister, der

  • für einen offenen Politikstil steht
  • Führungsqualität und Entscheidungsstärke besitzt
  • Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit lebt
  • und sich durch Alltagspräsenz auszeichnet
Mike Rexforth IIDafür steht Mike Rexforth mit seiner langjährigen Führungserfahrung und seinem persönlichen Hintergrund.

Schermbeck ist eine wunderbare Gemeinde, mit vielen wunderbaren Ortsteilen, mit einer guten Infrastruktur, mit tollen Freizeitangeboten für uns als Einwohnerinnen und Einwohner und für unsere Besucher sowie mit einem lebendigen Vereins- und Kulturleben.

Mike Rexforth: "Doch es gibt auch viele Probleme: Seien Sie sich aber sicher, dass ich sie erkennen und anpacken werde."

  • Gestalten statt verwalten:
    Als Ihr Bürgermeister werde ich mit der Verwaltung auf die Menschen zugehen, um in unserer Gemeinde eine neue Willkommens- und Wohlfühlkultur zu schaffen. Ich werde Bürgerbeteiligung täglich vorleben.
  • Vielfalt fördern statt einzeln agieren:
    Als Ihr Bürgermeister möchte ich eine lebendige Gemeinde der Generationen entwickeln. Die Förderung von Familien, der Ausbau der Fürsorgestruktur für unsere Seniorinnen und Senioren und die aktive Vernetzung der Vereine sind dabei ganz vorrangige Aufgaben. Ich werde für Sie am Ball bleiben.
  • Gemeinsam anpacken statt abwarten:
    Als Ihr Bürgermeister möchte ich die Wirtschafts- und Einzelhandelsvielfalt stärken und Sorge dafür tragen, damit Schermbeck ein vielfältiges Handelsangebot behält und attraktiv für Investoren und Unternehmen bleibt. Die Weiterentwicklung unseres Gewerbegebietes und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sind mir ein besonderes Anliegen.
  • Ein sauberes und sicheres Schermbeck erhalten:
    Als Ihr Bürgermeister werde ich zusammen mit unseren engagierten Mitarbeitern des Bauhofes dafür sorgen, dass sich das Ortsbild der Gemeinde deutlich verbessert. Hier gilt es die Schwerpunkte richtig zu formulieren – Ihre Wünsche, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Einklang mit den gemeindlichen Finanzen zu berücksichtigen.
  • Ein finanzierbares Schermbeck erhalten:
    Als Ihr Bürgermeister muss es mein Ziel sein, die finanziellen Mittel, die uns zur Verfügung stehen, zielgerichtet und zukunftsfähig einzusetzen, die Entschuldung weiter voranzutreiben und die finanzielle Belastung der Bürger verträglich zu gestalten.
 
 
Christiane Seltmann soll Landrätin werden!

Christiane Seltmann aus Dinslaken ist die Landratskandidatin der CDU Kreis Wesel. Mit einem deutlichen Ergebnis nominierten die Delegierten aus den 13 Städten und Gemeinden die 52jährige Juristin aus Dinslaken.

Vorstellungsrede

Vorstellungsrede

Seltmann, in der Verwaltung ihrer Heimatstadt als Leiterin des Geschäftsbereiches Bürgerservice, Recht und Ordnung tätig, überzeugte die 140 Vertreter der 3500 CDU-Mitglieder mit einem engagierten Vortrag, in dem sie viele Problemfelder des Kreises aufzeigte. Deutlich wurde dabei, dass sie in enger Zusammenarbeit mit den politisch Verantwortlichen handeln will. Sie sieht darin einen wesentlichen Unterschied zum jetzigen Landrat.

Presse 2 kl

Seit 2004 ist Christiane Seltmann Mitglied der CDU. In der Dinslakener CDU ist sie als Ortsvorstandsmitglied tätig und durch ihr Aufgabegebiet in der Stadtverwaltung steht sie in einem engen Kontakt zur CDU-Ratsfraktion. Sie erlebt fast täglich die Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung.

Für Christiane Seltmann brechen spannende Wochen und Monate an, die mit der Feststellung des Wahlergebnisses am 25. Mai enden. Falls eine Stichwahl bis zu Ihrem endgültigen Erfolg erforderlich wird, kann es auch Mitte Juni 2014 werden.

Eine starke Vertretung für den Kreistag

Christian Htting 2 kEinstimmig wurde Christian Hötting von der Kreisvertreterversammlung der CDU Kreis Wesel zum Direktkandidaten für den Wahlbezirk 24 Schermbeck gewählt. Er kandidiert zum zweiten Mal und wurde auf der Reserveliste auf den fünften Platz gesetzt.


"Die Arbeit der vergangenen vier Jahre war interessant, anspruchsvoll und herausfordernd. Darum will ich weiter machen!" sagte Hötting bei seiner Antrittsrede. Als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses möchte er sich in diesem Bereich weiter für die frühkindliche Bildung und den Ausbau der U3-Betreuung und der Absicherung der Ü3-Betreuung stark machen. Weitere Schwerpunkte sind der Bereich Soziales, der den größten Einzelposten im Kreishaushalt ausmacht und das Thema Kreisentwicklung. In den entsprechenden Ausschüssen ist er bereits Mitglied und bringt sich ein. So war er maßgeblich an der Erstellung des Kreisentwicklungskonzeptes (KEK 2020) im Rahmen der zuständigen Arbeitsgruppe beteiligt.

 

 

 

 

„Am Ende sollte es Bewegung bei allen geben.“

Die CDU Schermbeck begrüßt die Bemühungen der Bürger und der Verwaltungen von Schermbeck und Hamminkeln eine einvernehmliche Lösung bei der Problematik um die Schulbuslinie 3, welche Kinder aus dem Bereich Dämmer- und Weselerwald zur Hermann-Landwehr-Schule nach Brünen bringt zu finden.

„Wir freuen uns, dass es hier anscheinend Lösungsansätze gibt und hoffen, dass diese erfolgreich sein werden. Die CDU ist bereit, gemeinsam gefundene Lösungen zu unterstützen.“ so das CDU-Ratsmitglied Volker Schulte-Bunert und der Ratskandidat Johannes Ebbert.

„Genau das war der Ansatz der CDU in der Ratssitzung. Wir haben neben eigenen Vorschlägen auch dafür geworben in Gespräche zwischen Eltern, Verwaltung und Politik einzutreten um Lösungen zu finden.“ ergänzt Fraktionschef Klaus Schetter, der wie Schulte-Bunert und Ebbert ebenfalls an Gesprächen mit den betroffenen Bürgern teilgenommen hat.

Aus Sicht der CDU muss es der Verwaltung in Hamminkeln doch daran gelegen sein, dass die Schule in Brünen auch von Schermbecker Kindern besucht wird. Sicherlich machen die Schermbecker Kinder nicht den Löwenanteil der Schüler aus, aber sie könnten irgendwann die ausschlaggebende Zahl von Kindern ausmachen um die Brüner Schule zu halten.

Es sind alle Seiten gut beraten sich aufeinander zuzubewegen. An der CDU soll es letzten Endes nicht scheitern.

4 Jahre kPartner für die Schermbecker Familien und Generationen

Die CDU hat den Ausbau der U3-Betreuung nicht nur als Aufgabe der jeweiligen Träger und übergeordneter Stellen begriffen, sondern stets als wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Darum haben wir den Zuschüssen in Höhe des eigentlichen Trägeranteils von insgesamt 114.000,- € für die Schermbecker Kindergärten zugestimmt.

Der gesamten Arbeit der Kindergärten geben wir dadurch Verlässlichkeit, indem die bisherigen Betriebskostenzuschüsse in Höhe von 153.000,- €/a im Rahmen der Haushaltskonsolidierung nicht verringert wurden.

Die CDU hat bezüglich der Zukunft der Schermbecker Spielplätze einen Denkprozess angestoßen. Aufgrund der von der Verwaltung zur Verfügung gestellten Daten...

Hier geht es zur gesamten Bilanz...

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Parteifreunde!

Unser Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter hat dem Gemeindeverbandsvorstand nach langer und reiflicher Überlegung mitgeteilt, dass er von dem Sonderrecht, bereits vor Ablauf der Wahlperiode 2015 das Amt des Bürgermeisters niederzulegen, um so gemeinsame Wahlen von Rat und Bürgermeister im Jahre 2014 zu ermöglichen, Gebrauch machen will.

Er hat ferner mitgeteilt, dass er nicht für eine dritte Amtszeit als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung steht. Der Vorstand und auch die Fraktion habe dies außerordentlich bedauernd zur Kenntnis nehmen müssen.

Hiermit laden wir Sie zu einer Mitgliederversammlung der CDU-Mitglieder in unserer Gemeinde, in deren Mittelpunkt dieses Mal die Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten der CDU stehen wird, sehr  herzlich ein für

Donnerstag, den 05. Dezember 2013, 19.00 Uhr

Gaststätte Nappenfeld, An der Kirche 6, Schermbeck

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Feststellung der form- und fristgerechten Einladung

3. Feststellung der Tagesordnung

4. Wahl des Versammlungsleiters

5. Wahl des Schriftführers für das allgemeine Protokoll und für die amtliche Niederschrift

6. Wahl der Stimmzähler und der Mandatsprüfer

7. Wahl von 2 Unterzeichnern für die eidesstattliche Erklärung

8. Wahl einer Vertrauensperson und einer stellvertretenden Vertrauensperson

9. Hinweise zum Verfahren bei der Aufstellung der Bewerber

10. Vorstellung und Wahl des/der Bürgermeisterkandidaten/in-innen

11. Verlesen und Genehmigung der amtlichen Niederschrift

12. Wahl eines Beisitzers/einer Beisitzerin für den Gemeindeverbandsvorstand

13. „Kompetent – Verlässlich – Modern“
Vier Jahre Ratsarbeit für Schermbeck – eine Bilanz
Referent: Fraktionsvorsitzender Klaus Schetter

14. Verschiedenes

Wahlberechtigt ist, wer am Tage der Versammlung 16 Jahre alt ist, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder EU-Bürger ist und mindestens seit dem 16. Tag vor der Versammlung seine Hauptwohnung oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in unserer Gemeinde hat.

Alle Ämter und Mandate stehen unabhängig von der sprachlichen Bezeichnung Frauen und Männern gleichermaßen offen.

Ich verweise auf § 7 Abs. 4 der Verfahrensordnung für die Aufstellung der Bewerber/innen zu Kommunalwahlen des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, nach dem die Versammlung bei form- und fristgerechter Einladung ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

Ich würde mich über Ihre zahlreiche Teilnahme an dieser wichtigen und zukunftsweisenden Versammlung freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

gez. Christian Hötting

Vorsitzender

 

 

 

Über 20 Personen konnte der Vorsitzende der CDU Gahlen, Wilhelm Hemmert-Pottmann, in der Gaststätte "Zur Mühle" in Gahlen begrüßen. Hauptredner des Abends war der designierte CDU-Bürgermeisterkandidat Mike Rexforth, welcher zur letzten Mitgliederversammlung verhindert war und sich darum vor der offiziellen Aufstellungsversammlung am 05.12.2013 noch den Fragen, Ideen und Anregungen der Mitglieder und interessierter Bürgerinnen und Bürger stellen wollte, denn die Versammlung war auch für Bürger offen.
 
Im Verlauf seines Vortrages spannte er den Bogen von der Finanzpolitik ("Der Weg der Entschuldung ist hart, aber richtig.") über die Wirtschaftswege ("Wir werden in Zukunft genau schauen müssen, welcher Weg wie saniert werden muss. Es muss bedarfsgerecht gebaut werden.") hin zu dem gemeinsamen Leben in Schermbeck ("Alle Generationen müssen sich hier wohlfühlen. Ob in Schermbeck, Rüste, Üfte, Bricht, Damm oder Gahlen.").
 
" Wichtig ist, dass wir auch junge Familien stärken. Sie zahlen Steuern und tragen damit dazu bei, dass die Gemeinde die nötigen Finanzen hat." stellte Rexforth dar.
 
Im Anschluss gab es zahlreiche Fragen von Seiten der Anwesenden. Das Thema Sauberkeit wurde gleich mehrmals thematisiert, ob auf der Haus-Gahlen-Straße die nach Meinung einiger Anwohner dringend sanierungsbedürftig ist (Rexforth: "Das sehen wir uns an und dann müssen wir sehen, was wir tun können.") oder aber an einige Straßen, wo das Grün nicht nur aus dem Rinnstein wuchert, sondern sich auch von verwilderten Gründstücken auf die Gehsteige ausbreitet. Hier versprach Mike Rexforth sich um die geschilderten Dinge zu kümmern und konnte berichten, dass die Straßenreinigung ab 2014 wieder nach altem Muster laufen würde udn damit auch das Grün aus den Rinnsteinen verschwindet.
 
Das für Schermbeck zuständige CDU-Kreistagsmitglied Christian Hötting berichtete aus den vergangenen vier Jahren seiner Arbeit im Kreistag. Schwerpunkte sind hier die Bereiche Jugendhilfe, Soziales und Kreisentwicklung gewesen.
Besonders hob er den Ausbau der U3-Betreuung hervor. Hier habe sich der Kreis Wesel hervorgetan. Die Gemeinde Schermbeck sei die erste Kommune gewesen, welche das Ausbauziel von 35% Abdeckung im U3-Ausbau erreicht hätte. Besonders hob er das Engagement der Träger der Kindergärten hervor.
Mit Gahlen sei der letzte Fleck bei der Förderung der Jugendarbeit in Schermbeck geschlossen worden. Auf Antrag der CDU wird die Jugendarbeit der ev. Kirchengemeinde Gahlen 2013 und 2014 mit insgesamt 11.400,- € gefördert. Danach werde es einen neuen Jugendförderplan geben.
"Gahlen muss natürlich wieder rein!" so Hötting.
Anhand mehrerer Beispiele zeigte er auf, dass der Bereich Sozialleistungen der größte und unberechenbarste Brocken im Kreishaushalt ist. Als Ratsmitglied hat er natürlich Verständnis für die Klagen der Kommunen aufgrund der hohen Kreisumlage. "Da müssen wir ran, aber ich sage gleich - hier werden wir dickste Bretter bohen müssen. Ich bin aber gerne dabei."
Abschließend gab es noch ein paar Worte zur Strukturförderung. "Die Entscheidung zur Gründung der Hafengesellschaft DeltaPort war goldrichtig. Die Logistik-Branche expandiert und wir müssen uns hier geeint und stark aufstellen. Besser mit einer starken Gesellschaft, als mit drei kleinen Häfen und jeder für sich."
 
"Für uns gab es eine vorgezogene Weihnachtsbescherung!" stellte Antonius Jansen fest, der sich seit vielen Jahren in Bürgerinitiative zum Bau eines Radweges von Kirchhellen nach Gahlen engagiert und auch für die CDU das Thema vertrat.
Zwanzig Jahre und länger kämpfe man mit Zuständigkeiten und Behörden um die Verwirklichung. Da Kirchhellen zu Westfalen und Gahlen planungsrechtlich zum Rheinland gehört, waren sowohl der RVR, als auch die Bezirkregierung Münster und zwei verschiedene Stellen bei Straßen NRW für Planung, Genehmigung und Bau zuständig. Ständig gab es wechselnde Einstufungen der Wichtigkeit. Stand der Kirchhellener Teil des Radweges auf Platz vier des Ausbauplans, stand der Gahlener Teil auf Platz 24. Dazu gab es noch Probleme mit Grundstücken.
 
Augenscheinlich nun Schnee von gestern. Auf Antrag der CDU-Fraktion im RVR, der von den Weseler Vertretern der CDU Udo Bovenkerk und Heinz-Peter Kamps vorbereitet wurde, beschloss der Planungsausschuss des RVR aus Sicht der betroffenen Bürger revolutionäres.
 
Das Vorhaben wird nunmehr als ein Vorhaben mit einer Zuständigkeit behandelt, es wird auf Platz eins der Prioritätenliste gesetzt, die Baukosten übernimmt das Land und die planung die Stadt Bottrop.
 
"Wir waren einfach sprachlos. Dass der Beschluss dann auch noch einstimmig fiel hat uns besonders gefreut. Einfach so, als hätte es die zwanzig Jahre hin und her nie gegeben." meinte Antonius Jansen, welcher dann von den Anwesenden mit viel Applaus für sein unermüdliches Engagement bedacht wurde.
 
 
 

Mit den Stimmen von SPD und Grünen hat der Landtag in der letzten Woche die „Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen - Selbstüberwachungsverordnung Abwasser - SüwVO Abw“ verabschiedet. Hinter dem bürokratischen Begriff verbirgt sich die Durchführungsverordnung zur Dichtheitsprüfung. Betroffen sind vor allem Einwohner der landesweit 400 Wasserschutzgebiete. Die Neuregelung sieht vor, dass Häuser, die vor 1965 in Wasserschutzgebieten errichtet wurden, bis Ende 2015 auf undichte Kanäle geprüft werden müssen. Häuser, die danach errichtet wurden, müssen bis Ende 2020 geprüft werden. Mit der Verordnung stellt Rot-Grün entgegen jeder schönklingenden Beteuerung Tausende Hausbesitzer in den Wasserschutzzonen unter Generalverdacht. Sie müssen die Dichtheitsprüfung erledigen und aus eigener Tasche bezahlen. Für Kontrolle und Sanierung können mühelos mehrere Tausend Euro fällig werden. Dabei gibt es nach wie vor keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass von privaten Abwasserleitungen eine Gefahr für die Verunreinigung des Grundwassers ausgeht. Wieder einmal bevormundet und regelt Rot-Grün zulasten vieler Betroffener. Die CDU-Landtagsfraktion hatte dagegen gemeinsam mit der FDP ein bürgerfreundliches Konzept zur Dichtheitsprüfung vorgelegt und dabei deutlich gemacht: Abwasserrohre müssen dicht sein. Die CDU vertraut dabei im Gegensatz zu Rot-Grün jedoch auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Daher sollte eine Prüfung von privaten Abwasserkanälen nur dann durchgeführt werden müssen, wenn ein begründeter Verdacht besteht, dass sie undicht sind. Doch dieses Konzept wurde von Rot-Grün abgelehnt.

 

 

 

Der Landtag hat in der letzten Woche mit den Stimmen von SPD und Grünen das 9. Schulrechtsänderungsgesetz verabschiedet. Mit der jetzt vorliegenden Form des Gesetzes ist die große Chance vertan worden, die Frage der Inklusion zu einem Gewinnerthema für Nordrhein-Westfalen zu machen. Stattdessen peitscht Rot-Grün nun die Inklusion nach Kassenlage durch: kein klares Bekenntnis zur Konnexität, kein klarer Rechtsanspruch für die Kinder und überhaupt keine Standards für eine gelingende Inklusion. Das ist verantwortungslose Politik auf dem Rücken der Kinder, aber auch der Eltern und Lehrer. Aus dem Blickwinkel einer betroffenen Familie bzw. eines betroffenen Kindes mit Behinderung ergibt sich nun folgende Situation: In zwei Wochen geht die Familie zur Schulanmeldung. Es wird womöglich ein Förderbedarf festgestellt. Nun sollen die Eltern eine Wahl zwischen einer Förderschule und einer Regelschule treffen. Was sie in der Förderschule erwartet, kann sich die Familie bei einem Besuch dort anschauen. Alle Lehr- und Lernmittel sind vorhanden, die evtl. notwendige Pflege wird gewährleistet. Die Familie möchte aber vielleicht die Regelschule wählen, weil das Kind weiter mit den Freunden aus dem Kindergarten zur Schule gehen soll. Nun kann aber niemand dem Kind sagen, ob es tatsächlich mit seinen Freunden zur Schule gehen kann oder vielleicht eine weiter entfernt liegende Schwerpunktschule besuchen muss. Denn: Die Kommunen haben durch die ständige Verschiebung und späte Verabschiedung des Gesetzes keine Möglichkeit, sich ausreichend vorzubereiten. Ihre Kosten werden nach wie vor nicht als konnexitätsrelevant anerkannt. Die Eltern müssen das Kind also erst einmal vertrösten, dass es nach wie vor nicht erfährt, auf welche Schule es kommt. Diese ungeklärte Lage wird sich jetzt bis ins nächste Jahr ziehen. So sieht die Realität für die Betroffenen aus, wenn die rot-grüne Landesregierung sich ihrer Verantwortung nicht stellt. Das Gesetz greift bei weitem zu kurz. Rot-Grün hat in keiner Weise auf die Fachleute in der Anhörung gehört. Im Gegenteil: Es wird parteipolitisch durchregiert. SPD und Grüne schaffen es nicht, die Inklusion zu einem gesellschaftlichen Aufbruch zu nutzen.

 

 

 

Als dritter und letzter Ortsverband im CDU-Gemeindeverband Schermbeck stellte der Ortsverband Schermbeck zu dem die Ortsteile Schermbeck, Altschermbeck, Üfte, Overbeck, Rüste und Bricht gehören, seine neun Direktkandidaten im Rahmen einer Mitgliederversammlung auf.

Dies sind:
 
 
Wahlbezirk 
 
3 Waldweg/Bricht
Direktkandidat
 
Günther Beck
Ersatzkandidat
 
Johannes Besten
4 Bösenberg/Lichtenhagen
Hildegard Franke
Johanna Heiermann
5 Ortskern
Christian Hötting
Andreas Cornelis
6 Schieneberg/Hoher Weg
Rainer Gardemann
Christian Schröder
7 Rüste/Gewerbegebiet
Klaus Schetter
Johannes Brilo
8 Üfte/Overbeck/Overhagen
Klemens Wilkskamp
Alexander Warmers
9 Marellenkämpe/Kastanienstraße
Hubert Große-Ruiken
Volker Oeing
10 Altschermbeck-Dorf
Engelbert Bikowski
Jürgen Aehling
11 Siegelhof/ Ketteler Straße
Uwe Karla
Berthold Bienbeck
 
Nach der Kandidatenaufstellung berichtete der designierte CDU-Bürgermeisterkandidat Mike Rexforth über seine allgemeinen politischen Ziele, sowie im speziellen über seine Ideen für den Bereich des Ortsverbandes. Hier waren sowohl die Wirtschaftsförderung, Sauberkeit, Landwirtschaft und die Gemeindestraßen Schwerpunktthemen.
Ein besonderes Augenmerk richtete Mike Rexforth auf den demographischen Wandel. "Dieser ist mehr als "nur" Barrierefreiheit. Uns muss es gelingen, Schermbeck für alle Menschen attraktiv zu gestalten."
Er verwies auf das Beispiel der jungen Familien. Diese nach Schermbeck zu holen oder zu binden ist eine wichtige Aufgabe. "Der Anteil an der Einkommenssteuer beträgt für Schermbeck 4 Mio. €. Ein stolzer Anteil bei einem Gesamtetat von 24 Mio. €. Jeder hier wohnende Berufstätige spült Geld in die Kasse und ist auch deshalb wichtig für die Gemeinde. Das muss dieser auch in Form von Wertschätzung und entsprechenden Angeboten spüren!"
 
Rechtlich verbindlich werden die Ratskandidaten der CDU Schermbeck nun im Rahmen einer Gemeindeverbandsversammlung am 05.11.2013 aufgestellt. Dann schlägt der Verband auch den Kreistagskandidaten und dessen Ersatzkandidaten vor.
 
 
 
 
Auf bewährte Kräfte vertrauen die Mitglieder der CDU in Gahlen. So stimmten die anwesenden Mitglieder einstimmig dafür, mit Wilhelm Hemmert-Pottmann (Wahlbezirk Gahlen-Heisterkamp) und Egon Stuhldreier (Gahlen-Besten) in die Kommunalwahl am 25.05.2014 zu ziehen.
Das bisherige dritte Ratsmitglied der Gahlener CDU, Wilhelm Schult, verzichtete nach dem Wegfall seines Wahlbezirkes aufgrund der Ratsverkleinerung auf eine direkte Kandidatur und unterstützt Wilhelm Hemmert-Pottmann als sein Ersatzkandidat. Ersatzkandidat für Egon Stuhldreier ist Frank Abelt.
 
Die CDU machte deutlich, dass eine starke Gahlener CDU sowohl für die Entwicklung in Gahlen, als auch für den Gesamterfolg der Schermbecker CDU unverzichtbar wäre. Hierfür werde man hart arbeiten und kämpfen.
 
Wichtige Themen auf der Versammlung waren sowohl die Wirtschaftswege, der Radweg von Kirchhellen nach Gahlen und die geplante Lippequerung von Schermbeck nach Gahlen. Hier gab es eine große Zustimmung aus den Reihen der Versammlung und auch aus der Bürgerschaft. Mögliche Probleme in Form der Unterhaltungskosten und weiterer Fragen sollen im Rahmen der beauftragten Machbarkeitsstudie geklärt werden.
 
Die CDU-Fraktion im RVR hatte beantragt, den gewünschten Radweg von Kirchhellen nach Gahlen in das Radwegeprogramm 2014 aufzunehmen und war gegen den Widerstand von SPD, Grünen und der FDP gescheitert. Im Dezember soll es einen erneuten Anlauf von Seiten der CDU geben.