Bereits seit vielen Jahren war es ein einstimmiges Bemühen aller Ratsfraktionen eine Verbesserung der Situation an der Kreuzung Maassenstraße/Kirchstraße/Hünxer Straße zu erreichen.

Unfälle, zu schnelles Fahren und Autoschlangen sollten zunächst durch einen Kreisverkehr an dieser Stelle vermieden werden. Dieser wurde bisher aber vom zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW mehrfach abgelehnt. Im Zuge der Einrichtung einer umleitungsbedingten Ampelanlage hat sich gezeigt, dass auch diese Möglichkeit eine Lösung des Problems wäre.

„Die CDU war daher sehr erfreut darüber, als Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter in der letzten Ratssitzung mitteilte, dass er mit Straßen NRW und dem Kreis Wesel darüber gesprochen habe und der Kreis Wesel eine solche Anlage befürwortet.“ erläutert der CDU-Vorsitzende von Gahlen, Wilhelm Hemmert-Pottmann.

Wenn es jetzt von Seiten Straßen NRW heißt, dass die Ampel wahrscheinlich 2015/2016 kommt, aber sich Prioritäten ändern können, weil lange dort kein Unfall geschieht, dann ist das eine unbefriedigende Antwort.

„Entweder es gibt eine unübersichtliche und gefährliche Kreuzung oder nicht. Dies von ständig wechselnden Zahlen abhängig zu machen ist falsch. Es sollte eine klare Aussage von Seiten des Landesbetriebes geben, ob man eine Ampel baut oder nicht. Das hin und her erinnert fatal an den lange geplanten Radweg zwischen Kirchhellen und Gahlen. Auch hier ändern sich ständig die Prioritäten. Woanders hat man solche Probleme nicht.“ meint CDU-Chef Christian Hötting.

Die Bürgerinnen und Bürger haben jetzt viele Jahre auf eine Lösung gewartet. Es gab lange Diskussionen um einen Kreisverkehr. Diese sollte nicht auch noch wieder Jahre um eine Ampel geführt werden. Daher der dringende Appell an Straßen NRW: Geben Sie uns eine verlässliche Planung!

Um dieses Anliegen zu untermauern wird die CDU in Gahlen an den Wahlkampständen zur Bundestagswahl, welche am 07.09., 14.09. und 21.09. jeweils von 07.30 bis 10.00 Uhr an der Kirchstraße stattfinden, Unterschriften sammeln. Diese Sammlung wird auch nach der Bundestagswahl fortgeführt.

„Unser Ziel ist es, den Verantwortlichen sachlich aufzuzeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger in Gahlen und Schermbeck eine Veränderung und eine verlässliche Planung dringend brauchen.“ so Hemmert-Pottmann