Umfangreiche Tagesordnung im Betriebsausschuss

Aufgrund von Anträgen der CDU-Fraktion wurde das ein oder andere Thema erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Die CDU-Fraktion und Bürger hatten bemängelt, dass es bei einzelnen Themen nicht recht voran zu gehen scheint. Hier möchte die CDU nun den Sachstand hinterfragen.
 
Querungshilfe Maassenstraße
 
Bereits 2009 forderte die Politik eine Querungshilfe auf der Maassenstraße um die Querung des dort verlaufenden Radweges auf die andere Straßenseite sicherer zu gestalten. Seitdem hat es wohl Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und dem RVR gegeben, welche aber allesamt bisher ergebnislos verliefen.
Der Betriebsausschuss hat nun beschlossen, die Gespräche aufzunehmen und zu prüfen, welche weiteren Schritte zur Realisierung der Querungshilfe ergriffen werden können. Auf Anregung der CDU soll in der nächsten Sitzung über Ergebnisse berichtet werden.
"Uns kommt es dabei nicht auf den Standart der Querungshilfe an. Dies kann ein Zebrastreifen, eine Markierung auf der Fahrbahn oder aber auch eine bauliche Querungshilfe sein. Überall sind die Kassen leer. Darum fordern wir keine Luxusvariante auf die man ewig wartet, sondern eine schnelle und ebenso sichere Lösung." erläuterte Ausschussmitglied Christian Hötting in der Sitzung.
 
 
Errichtung von Seitenstreifen an der Freudenbergstraße zwischen Kerkerfeld und Heggenkamp
 
Die CDU ist im Rahmen ihrer Bürgerumfrage angeschrieben und von mehreren Bürgern auf den schlechten Zustand hingewiesen worden. Aus diesem Grunde hat die CDU beantragt, die Seitenstreifen mit einer wassergebundenen Decke herzustellen.
Natürlich macht es Sinn, die Seitenstreifen gemeinsam mit der Fahrbahn zu sanieren. Da bisher nicht absehbar war, wann Straßen NRW die Fahrbahn saniert und das Thema der Seitenstreifen bereits seit Jahren besteht, wollten wir nun handeln.
Wenn Straßen NRW, wie die Verwaltung in der Sitzungsvorlage ausgeführt, nun zusagt, dass die Fahrbahn 2014 gemacht wird, dann kann man mit den Seitenstreifen auch bis 2014 warten. Dies war aber zum Zeitpunkt unserer Antragstellung unklar.
Darum beantragte die CDU nun, dass die Verwaltung beauftragt wird, mit dem Landesbetrieb Straßen NRW als zuständigen Straßenbaulastträger Gespräche zu führen, ob im Zuge der Fahrbahnsanierung der Freudenbergstraße zwischen Schlossstraße und Kreisverkehr in 2014 auch die Seitenstreifen verbessert werden können. Hierbei soll eine abgestimmte gemeinsame Gesamtplanung mit geringeren Kosten Ziel sein.
 
Prüfung von Wirtschaftswege-Zweckverbänden
 
Die CDU hatte beantragt zu prüfen, ob die Einrichtung eines Wirtschaftswege-Zweckverbandes bei der Sanierung der Wirtschaftswege hilfreich sein kann. Hierbei müsste ein solcher Verband an einen bestehenden Wasser- und bodenverband angegliedert werden. Aufgrund der Vielzahl von Wasser- und Bodenverbänden die für Schermbeck zuständig sind und der eher skeptischen Haltung der betroffenen Vorstände riet die Verwaltung von diesem Modell ab.
 
Nun soll anhand einiger Wirtschaftswege die in 2014 saniert/repariert werden sollen, geprüft werden, ob man das "Alpener Modell" anwenden kann. Hierbei setzt man auf eine freiwillige Beteiligung der Anlieger an den Kosten, damit der Wirtschaftsweg funktioniert. In Alpen hat man hiermit gute Erfahrungen gemacht. Die Verwaltung soll entsprechende Gespräche führen und der Politik im Rahmen der Haushaltsberatungen 2014 berichten.