Nachbarschaftsberater einen großen Schritt weiter

Die CDU Schermbeck freut sich über den gleich doppelten Erfolg von Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter beim Projekt Nachbarschaftsberater. Das Projekt soll es nach dem Leitgedanken "Ambulant vor Stationär" älteren Mitbürgern erlauben, durch niederschwellige Hilfsangebote länger in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Aus dem politischen Lager wurde dieses Projekt bisher lediglich von der CDU unterstützt. Alle übrigen Parteien und Gruppen lehnten es ab. Bürgermeister Grüter ist es nunmehr gelungen, das Projekt Nachbarschaftsberater zu 55 % der Kosten über das LEADER-Programm zu fördern. Mit der Verbandssparkasse Wesel übernimmt ein weiterer Partner die restlichen 45 % der Kosten. "Damit ist mit einer Laufzeit bis 2015 die Finanzierung der Arbeit der ehrenamtlich tätigen Nachbarschaftsberater gesichert." freut sich CDU-Vorsitzender Christian Hötting. Gerade im ländlichen Raum sind kreative Lösungsansätze gefragt. Gerade weil die Nachbarschaftsberater ehrenamtlich tätig sind, ist eine hauptamtliche Koordinierung erforderlich. Sonst stößt aus Sicht der CDU auch die Ehrenamtlichkeit irgendwann an ihre Grenzen. Der Gemeinde ist es zunehmend schwerer gefallen, die Kosten aus dem laufenden Budget zu bestreiten, nachdem auf Betreiben von SPD, Grünen, FDP und VWG auf Kreisebene, ein Zuschuss nicht verlängert wurde. "Wir hoffen sehr, dass mit dieser Lösung Frieden in dieses Projekt einziehen kann und die gezielten Attacken gegen das Projekt insbesondere von Seiten der Grünen und der BfB eingestellt werden. Irgendwann muss es auch einmal gut sein!" ergänzt Fraktionschef Klaus Schetter.

Das auch Hamminkeln und Hünxe mit an Bord sind, bezeichnen beide Christdemokraten als "Glücksfall" und freuen sich über die anstehende Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.

Die CDU wünscht dem Projekt, welches Wertschätzung und Anerkennung in Schermbeck und auch Überregional genießt, weiterhin eine erfolgreiche Arbeit und wird diese positiv und aufgeschlossen begleiten.